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Rezension

Wer im Internet jemals nach Stellenangeboten gesucht hat, ist sich der zwingend notwendigen Persönlichkeitseigenschaften mehr als bewusst, die ein jeder im Zeitalter der Höchstvernetzung aufweisen muss – möchte er Teil der arbeitenden Gesellschaft werden, in welcher Schlagworte wie „Teamfähigkeit“, „Kommunikationsbereitschaft“ oder „Flexibilität“ gebetsmühlenartig, bis hin zum endgültigen Verdruss wiederholt werden. Da jedoch Menschen, deren Extraversion nicht sonderlich weit gediehen ist, sich in dieses Schema nicht einfügen – sind sie hierzu verpflichtet, dann nur unter Anstrengung –, fühlen sie sich, besonders sofern auch noch ein Übermaß an Neurotizismus in ihnen verhaftet ist, oftmals wie Menschen zweiter Klasse, die in der Arbeitswelt ihren scheinbar energetischeren Zeitgenossen unterliegen müssen und vor dem geistigen Auge ihren Weg ins Unglück bereits vorgezeichnet sehen, bis jenes tatsächlich im Mantel von Burnout, Angstzuständen oder Depression an die Tore schlägt. Nun zeigt aber das grausame Gesicht unserer heutigen Allgemeinheit sich gerade im krampfhaften Lächeln, der guten Laune, die man zu haben hat, und die man selbst bei innerlich größtem Elend in die Mimik zu schmieden verpflichtet ist, da einem andernfalls Unverständnis und Ausgrenzung drohen, bis man in weiterer Konsequenz ganz im Teufelskreis der vier Wände hockt, die einst wie ein Zuhause anmuteten. Auch Tobi Katze kannte diese Zustände aus erster Hand: Die Depression hatte ihn ergriffen, und jede Party war ihm so hohl wie ihre Gäste. Mit viel trotzigem Humor brachte er all seine Erfahrungen zu Papier; und heraus kam ein Buch, in dem man sich als Depressiver wiederfindet, stellenweise schmunzeln kann und nach dem Zuklappen gekräftigt aufs Neue in den Ring steigt.   Hier kann das Buch angesehen und erworben werden:  
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Wer im Internet jemals nach Stellenangeboten gesucht hat, ist sich der zwingend notwendigen Persönlichkeitseigenschaften mehr als bewusst, die ein jeder im Zeitalter der Höchstvernetzung aufweisen muss – möchte er Teil der arbeitenden Gesellschaft werden, in welcher Schlagworte wie „Teamfähigkeit“, „Kommunikationsbereitschaft“ oder „Flexibilität“ gebetsmühlenartig, bis hin zum endgültigen Verdruss wiederholt werden. Da jedoch Menschen, deren Extraversion nicht sonderlich weit gediehen ist, sich in dieses Schema nicht einfügen – sind sie hierzu verpflichtet, dann nur unter Anstrengung –, fühlen sie sich, besonders sofern auch noch ein Übermaß an Neurotizismus in ihnen verhaftet ist, oftmals wie Menschen zweiter Klasse, die in der Arbeitswelt ihren scheinbar energetischeren Zeitgenossen unterliegen müssen und vor dem geistigen Auge ihren Weg ins Unglück bereits vorgezeichnet sehen, bis jenes tatsächlich im Mantel von Burnout, Angstzuständen oder Depression an die Tore schlägt. Nun zeigt aber das grausame Gesicht unserer heutigen Allgemeinheit sich gerade im krampfhaften Lächeln, der guten Laune, die man zu haben hat, und die man selbst bei innerlich größtem Elend in die Mimik zu schmieden verpflichtet ist, da einem andernfalls Unverständnis und Ausgrenzung drohen, bis man in weiterer Konsequenz ganz im Teufelskreis der vier Wände hockt, die einst wie ein Zuhause anmuteten. Auch Tobi Katze kannte diese Zustände aus erster Hand: Die Depression hatte ihn ergriffen, und jede Party war ihm so hohl wie ihre Gäste. Mit viel trotzigem Humor brachte er all seine Erfahrungen zu Papier; und heraus kam ein Buch, in dem man sich als Depressiver wiederfindet, stellenweise schmunzeln kann und nach dem Zuklappen gekräftigt aufs Neue in den Ring steigt.   Hier kann das Buch angesehen und erworben werden: