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Rezension

Ob ansteckend oder nicht: Grundsätzlich betrifft eine Krankheit niemals den Erkrankten allein, sondern zu einem mitunter erheblichen Grad auch das unmittelbare soziale Umfeld des Betroffenen. Psychische Erkrankungen bilden hierbei keine Ausnahme, sondern stellen im Gegenteil sogar eine besondere Herausforderung für Angehörige dar, da ihnen neben einer gesellschaftlichen Stigmatisierung auch noch etwas schwer zu Greifendes anhaftet, das bei herkömmlichen somatischen Krankheiten in dieser Form nicht existiert. Gerade bei Depressionen fühlt man sich angesichts völliger Antriebslosigkeit des Gegenübers oft hilflos und ringt verzweifelt um Worte, die eine positive Regung in ihm erwecken sollen – unbewusst missachtend, dass „gut gemeint“ oft eben nicht „gut“ ist. Gemeinsam mit seiner Gattin Ainsley hat Matthew Johnstone ein zweites Buch veröffentlicht, das vor allem Ratschläge für Angehörige enthält – etwa, was man zu Depressiven auf keinen Fall sagen sollte, was wiederum sehr wohl, wie man am besten Ratschläge äußert, und vieles mehr. Die auch schon im ersten Buch, „Mein schwarzer Hund“, liebevollen Illustrationen haben auch in „Mit dem schwarzen Hund leben“ Einzug gefunden und vermitteln zusammen mit kurz gehaltenen Tipps ein Gefühl der Bewältigbarkeit der allgemeinen Situation, weshalb auch dieser zweite Band empfehlenswert für jeden ist, der zusammen mit einer Person tiefste Abgründe durchleben muss und eine Stütze und kein Hindernis sein will. Hier kann das Buch angesehen und erworben werden:   
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Ob ansteckend oder nicht: Grundsätzlich betrifft eine Krankheit niemals den Erkrankten allein, sondern zu einem mitunter erheblichen Grad auch das unmittelbare soziale Umfeld des Betroffenen. Psychische Erkrankungen bilden hierbei keine Ausnahme, sondern stellen im Gegenteil sogar eine besondere Herausforderung für Angehörige dar, da ihnen neben einer gesellschaftlichen Stigmatisierung auch noch etwas schwer zu Greifendes anhaftet, das bei herkömmlichen somatischen Krankheiten in dieser Form nicht existiert. Gerade bei Depressionen fühlt man sich angesichts völliger Antriebslosigkeit des Gegenübers oft hilflos und ringt verzweifelt um Worte, die eine positive Regung in ihm erwecken sollen – unbewusst missachtend, dass „gut gemeint“ oft eben nicht „gut“ ist. Gemeinsam mit seiner Gattin Ainsley hat Matthew Johnstone ein zweites Buch veröffentlicht, das vor allem Ratschläge für Angehörige enthält – etwa, was man zu Depressiven auf keinen Fall sagen sollte, was wiederum sehr wohl, wie man am besten Ratschläge äußert, und vieles mehr. Die auch schon im ersten Buch, „Mein schwarzer Hund“, liebevollen Illustrationen haben auch in „Mit dem schwarzen Hund leben“ Einzug gefunden und vermitteln zusammen mit kurz gehaltenen Tipps ein Gefühl der Bewältigbarkeit der allgemeinen Situation, weshalb auch dieser zweite Band empfehlenswert für jeden ist, der zusammen mit einer Person tiefste Abgründe durchleben muss und eine Stütze und kein Hindernis sein will. Hier kann das Buch angesehen und erworben werden: