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Rezension

Von Konzerten über wütende Protestkundgebungen bis hin zu perfekt inszenierten Wahlkampfveranstaltungen: Niemals zuvor haben sich Menschen vergleichbar oft zu Hunderten oder gar Tausenden irgendwo eingefunden, um im Kollektiv einen bestimmten Zweck zu verfolgen. Und wer selbst bereits einmal jedes freien Atems bar in einem Pulk gestanden ist, hat vermutlich mit eigenen Sinnen feststellen müssen, dass wir in der Anonymität der Masse uns bisweilen völlig anders und wider unsere Natur verhalten und bei eingehender Reflexion eingestehen müssen, mit einer Begeisterung Dinge getan zu haben, die uns in kleinerem Rahmen undenkbar erschienen wären. Bereits im noch wesentlich menschenärmeren neunzehnten Jahrhundert beschäftigte sich der Franzose Gustave Le Bon eingehend mit dem sozialpsychologischen Phänomen der Masse und machte es sich zur Aufgabe, die Mechanismen derselben zu enträtseln. Etwa fragte er sich, welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, um eine Masse lenken und begeistern zu können, und weshalb das Individuum in ihr in seiner herkömmlichen Form zu existieren aufhört und nur noch als Teil des größeren Ganzen zu begreifen ist. Es muss nicht übermäßig betont werden, dass Le Bons Erkenntnisse für unser Verständnis menschlichen Zusammenlebens und -wirkens relevanter sind als je zuvor. Sowohl Soziologie als auch Psychologie haben sich über Jahre intensiv mit diesem Werk auseinandergesetzt und diverse darauf gründende Theorien entwickelt, die unser Verständnis für diese Materie erweitern sollen. Hat man sich also schon seit jeher gewundert, warum Tausende springen, wenn es ihnen vom Sänger befohlen wird; für gewöhnlich schüchterne Protestierende sich im Mob der Sachbeschädigung und Körperverletzung strafbar machen oder während einer Kundgebung einhellig der Name des Spitzenkandidaten skandiert wird, sollte man sich dieses Buch unbedingt zu Gemüte führen.    Hier kann das Buch angesehen und erworben werden:
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Von Konzerten über wütende Protestkundgebungen bis hin zu perfekt inszenierten Wahlkampfveranstaltungen: Niemals zuvor haben sich Menschen vergleichbar oft zu Hunderten oder gar Tausenden irgendwo eingefunden, um im Kollektiv einen bestimmten Zweck zu verfolgen. Und wer selbst bereits einmal jedes freien Atems bar in einem Pulk gestanden ist, hat vermutlich mit eigenen Sinnen feststellen müssen, dass wir in der Anonymität der Masse uns bisweilen völlig anders und wider unsere Natur verhalten und bei eingehender Reflexion eingestehen müssen, mit einer Begeisterung Dinge getan zu haben, die uns in kleinerem Rahmen undenkbar erschienen wären. Bereits im noch wesentlich menschenärmeren neunzehnten Jahrhundert beschäftigte sich der Franzose Gustave Le Bon eingehend mit dem sozialpsychologischen Phänomen der Masse und machte es sich zur Aufgabe, die Mechanismen derselben zu enträtseln. Etwa fragte er sich, welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, um eine Masse lenken und begeistern zu können, und weshalb das Individuum in ihr in seiner herkömmlichen Form zu existieren aufhört und nur noch als Teil des größeren Ganzen zu begreifen ist. Es muss nicht übermäßig betont werden, dass Le Bons Erkenntnisse für unser Verständnis menschlichen Zusammenlebens und -wirkens relevanter sind als je zuvor. Sowohl Soziologie als auch Psychologie haben sich über Jahre intensiv mit diesem Werk auseinandergesetzt und diverse darauf gründende Theorien entwickelt, die unser Verständnis für diese Materie erweitern sollen. Hat man sich also schon seit jeher gewundert, warum Tausende springen, wenn es ihnen vom Sänger befohlen wird; für gewöhnlich schüchterne Protestierende sich im Mob der Sachbeschädigung und Körperverletzung strafbar machen oder während einer Kundgebung einhellig der Name des Spitzenkandidaten skandiert wird, sollte man sich dieses Buch unbedingt zu Gemüte führen.   Hier kann das Buch angesehen und erworben werden: