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Das grundsätzliche Problem von Antidepressiva ist, dass diese zwar bei richtiger Einstellung äußerst wirksam depressive Symptome bekämpfen, doch deren Ursachen, die meist in persönlichen Erfahrungen, Gewohnheiten oder Lebensumständen verwurzelt sind, gar nicht tangieren können, da sie nicht direkt und aktiv zur tätlichen Änderung des eigenen Lebens beitragen – denn in letzter Konsequenz obliegt dies dem Individuum, das willens sein muss, nachhaltig seinen Routinen eine nachhaltig bessere Richtung zu geben. So zynisch es auch klingt: So mancher aber suhlt sich im Gift seines Leidens, bekundet die Hoffnungslosigkeit seines Falles, ohne trotz jeder erdenklichen Unterstützung jemals den ernsthaften Versuch zu unternehmen, seiner Person unter die Arme zu greifen – völlig unbeachtet lassend, dass die allermeisten gleichermaßen für andere existieren und es schon darum lohnend wäre, den Kampf aufzunehmen.  Im äußerst gut strukturierten Ratgeber von Lisa Kempe werden zehn Methoden vorgestellt, die helfen sollen, mit Stress, Überforderung und gefühlter Sinnlosigkeit besser umzugehen. Von der Notwendigkeit körperlicher Aktivität über Nahrungsergänzungsmittel bis hin zu den heilsamen Auswirkungen von Musik- und Kunsttherapie wird alles behandelt, was neben Medikamenten und Psychotherapie noch getan werden kann, um Depressionen wirkungsvoll die Stirn zu bieten. Denn auch im Angesicht einer schweren Gemütsstörung gilt Hemingways berühmt gewordener Satz, der abschließend hier im Original wiedergegeben wird: „A man can be destroyed but not defeated.“ Hier kann das Buch angesehen und erworben werden:

Rezension

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Das grundsätzliche Problem von Antidepressiva ist, dass diese zwar bei richtiger Einstellung äußerst wirksam depressive Symptome bekämpfen, doch deren Ursachen, die meist in persönlichen Erfahrungen, Gewohnheiten oder Lebensumständen verwurzelt sind, gar nicht tangieren können, da sie nicht direkt und aktiv zur tätlichen Änderung des eigenen Lebens beitragen – denn in letzter Konsequenz obliegt dies dem Individuum, das willens sein muss, nachhaltig seinen Routinen eine nachhaltig bessere Richtung zu geben. So zynisch es auch klingt: So mancher aber suhlt sich im Gift seines Leidens, bekundet die Hoffnungslosigkeit seines Falles, ohne trotz jeder erdenklichen Unterstützung jemals den ernsthaften Versuch zu unternehmen, seiner Person unter die Arme zu greifen – völlig unbeachtet lassend, dass die allermeisten gleichermaßen für andere existieren und es schon darum lohnend wäre, den Kampf aufzunehmen.  Im äußerst gut strukturierten Ratgeber von Lisa Kempe werden zehn Methoden vorgestellt, die helfen sollen, mit Stress, Überforderung und gefühlter Sinnlosigkeit besser umzugehen. Von der Notwendigkeit körperlicher Aktivität über Nahrungsergänzungsmittel bis hin zu den heilsamen Auswirkungen von Musik- und Kunsttherapie wird alles behandelt, was neben Medikamenten und Psychotherapie noch getan werden kann, um Depressionen wirkungsvoll die Stirn zu bieten. Denn auch im Angesicht einer schweren Gemütsstörung gilt Hemingways berühmt gewordener Satz, der abschließend hier im Original wiedergegeben wird: „A man can be destroyed but not defeated.“ Hier kann das Buch angesehen und erworben werden: