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Rezension

Der Mehrheit ist die Psychiatrie als ominöse Zufluchtsstätte umnachteter Seelen verschrien, vor deren geistigen und verhaltensauffälligen Auswüchsen sich der Normalbürger in Acht nehmen muss. Indes kaum jemand ein gewöhnliches Krankenhaus mystifizieren würde, ranken sich um Nervenheilanstalten noch immer zahlreiche Legenden, die gerne in filmischer oder literarischer Kunst aufgegriffen werden, jedoch keine Tatsachen widerspiegeln, sondern um der Unterhaltung und des Umsatzes willen letztlich gerne übersteigert und verzerrt sind. Nun ist keiner wahrhaft davor gefeit, eines Tages gezwungen zu sein, sich selbst als Patient einer solchen Einrichtung bezeichnen zu müssen. Wie auch in herkömmlichen Spitälern treffen Menschen aller Schichten in Psychiatrien aufeinander; mit unterschiedlichen Krankheiten, die in ihrem Spektrum variieren und unterschiedliche Heilungschancen aufweisen. Auch Uwe Hauck musste durch seine Depression, zu der sich noch Angst- und Panikattacken gesellten, Erfahrungen in der im Volksmund gerne despektierlich als Klapsmühle bezeichneten Einrichtung machen und erzählt in einem gut lesbaren, nonchalanten Stil von deren Innenleben. Ohne zu beschönigen gelingt es ihm nichtsdestotrotz, der Psychiatrie ihren negativen Abglanz zu nehmen, was insbesondere wertvoll für jene ist, die Hilfe bedürften, sich aber bis dato aufgrund ungerechtfertigter Vorurteile vor ihr sträubten. Eine erfrischende Prise Galgenhumor erheitert immer wieder an den richtigen Stellen, wodurch „Depression abzugeben“ ein Buch ist, das vor allem für Depressive, aber auch Angehörige und jene, die sich eingehender mit Krankheit und psychiatrischer Behandlung beschäftigen wollen, eine geradezu unverzichtbare Lektüre darstellt.      Hier kann das Buch angesehen und erworben werden:  
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Der Mehrheit ist die Psychiatrie als ominöse Zufluchtsstätte umnachteter Seelen verschrien, vor deren geistigen und verhaltensauffälligen Auswüchsen sich der Normalbürger in Acht nehmen muss. Indes kaum jemand ein gewöhnliches Krankenhaus mystifizieren würde, ranken sich um Nervenheilanstalten noch immer zahlreiche Legenden, die gerne in filmischer oder literarischer Kunst aufgegriffen werden, jedoch keine Tatsachen widerspiegeln, sondern um der Unterhaltung und des Umsatzes willen letztlich gerne übersteigert und verzerrt sind. Nun ist keiner wahrhaft davor gefeit, eines Tages gezwungen zu sein, sich selbst als Patient einer solchen Einrichtung bezeichnen zu müssen. Wie auch in herkömmlichen Spitälern treffen Menschen aller Schichten in Psychiatrien aufeinander; mit unterschiedlichen Krankheiten, die in ihrem Spektrum variieren und unterschiedliche Heilungschancen aufweisen. Auch Uwe Hauck musste durch seine Depression, zu der sich noch Angst- und Panikattacken gesellten, Erfahrungen in der im Volksmund gerne despektierlich als Klapsmühle bezeichneten Einrichtung machen und erzählt in einem gut lesbaren, nonchalanten Stil von deren Innenleben. Ohne zu beschönigen gelingt es ihm nichtsdestotrotz, der Psychiatrie ihren negativen Abglanz zu nehmen, was insbesondere wertvoll für jene ist, die Hilfe bedürften, sich aber bis dato aufgrund ungerechtfertigter Vorurteile vor ihr sträubten. Eine erfrischende Prise Galgenhumor erheitert immer wieder an den richtigen Stellen, wodurch „Depression abzugeben“ ein Buch ist, das vor allem für Depressive, aber auch Angehörige und jene, die sich eingehender mit Krankheit und psychiatrischer Behandlung beschäftigen wollen, eine geradezu unverzichtbare Lektüre darstellt.      Hier kann das Buch angesehen und erworben werden: