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Rezension

Depression, das ist ein Kampf mit einem schier übermächtigen Dämon; einer schwarzen Naturgewalt, die den Tag überschattet und die Nächte rastlos durchwandert und beim ersten Sonnenstrahl ziellose Umtriebigkeit in Erschöpfung und Leere verwandelt. Sosehr wir uns auch vermeintlich der Rationalität verschreiben, ist dennoch unumstößlich wahr, dass, beschränkt durch unsere über Millionen Jahre adaptierten Sinneswerkzeuge und von Genetik und Prägung geformten Persönlichkeiten, wir nicht anders können, als sämtliche Erscheinungen rund um uns zu subjektivieren – folglich also einzigartig zu erleben, weswegen man insbesondere in krankem Zustand in so mancher Stunde einsamer ist, als es gesund und vergleichsweise unbeschwert vorstellbar war. Auch über Sally Brampton brach jäh die verzweifelte Ahnung herein, dass konsequent, also bewusst zu sterben, ein zwingender Schluss eines objektiv sinnbefreiten Daseins ist – denn die Depression raubte ihr den Motor, der jeden Gesunden trotz dieser Wahrheit antreibt, in unserer geradezu absurden Lage nach dem Höchsten – oder öfter: dem Erträglichsten – zu streben. Mit stellenweise bewundernswertem Humor schildert sie ihren Alltag und den Kampf, den schlussendlich ein jeder allein kämpfen muss. Ihre Ausführungen sind nachvollziehbar, ihr Ungeheuer trotz Humors allgegenwärtig. „Das Monster, die Hoffnung und ich“ hat Abertausenden geholfen, ihren Krieg zu gewinnen und erneut frei zu leben; umso tragischer ist es darum, festhalten zu müssen, dass die Autorin, die so vielen nachweislich eine frische, dauerhafte, gesunde Perspektive zu geben vermochte, nicht nur zum Schrecken ihrer Familie sich schließlich in ihrer eigenen letzten Schlacht geschlagen geben musste.         Hier kann das Buch angesehen und erworben werden:
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Depression, das ist ein Kampf mit einem schier übermächtigen Dämon; einer schwarzen Naturgewalt, die den Tag überschattet und die Nächte rastlos durchwandert und beim ersten Sonnenstrahl ziellose Umtriebigkeit in Erschöpfung und Leere verwandelt. Sosehr wir uns auch vermeintlich der Rationalität verschreiben, ist dennoch unumstößlich wahr, dass, beschränkt durch unsere über Millionen Jahre adaptierten Sinneswerkzeuge und von Genetik und Prägung geformten Persönlichkeiten, wir nicht anders können, als sämtliche Erscheinungen rund um uns zu subjektivieren – folglich also einzigartig zu erleben, weswegen man insbesondere in krankem Zustand in so mancher Stunde einsamer ist, als es gesund und vergleichsweise unbeschwert vorstellbar war. Auch über Sally Brampton brach jäh die verzweifelte Ahnung herein, dass konsequent, also bewusst zu sterben, ein zwingender Schluss eines objektiv sinnbefreiten Daseins ist – denn die Depression raubte ihr den Motor, der jeden Gesunden trotz dieser Wahrheit antreibt, in unserer geradezu absurden Lage nach dem Höchsten – oder öfter: dem Erträglichsten – zu streben. Mit stellenweise bewundernswertem Humor schildert sie ihren Alltag und den Kampf, den schlussendlich ein jeder allein kämpfen muss. Ihre Ausführungen sind nachvollziehbar, ihr Ungeheuer trotz Humors allgegenwärtig. „Das Monster, die Hoffnung und ich“ hat Abertausenden geholfen, ihren Krieg zu gewinnen und erneut frei zu leben; umso tragischer ist es darum, festhalten zu müssen, dass die Autorin, die so vielen nachweislich eine frische, dauerhafte, gesunde Perspektive zu geben vermochte, nicht nur zum Schrecken ihrer Familie sich schließlich in ihrer eigenen letzten Schlacht geschlagen geben musste.         Hier kann das Buch angesehen und erworben werden: